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Ruinierter Urlaub

Ruinierter Urlaub, was tun?

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Artikel geschrieben von Franco Carusi 

 

 

RA Avv. Dr. Franco Carusi berät und hilft außergerichtlich und gerichtlich bei Verkehrsunfällen und Klagen bzw. Beschwerden jeglicher Art und Einsprüchen gegen sonstige Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, Antrag auf Schadensersatz bei Sport-, Freizeit-, Arbeits-, Schul- und Katastrophenunfällen.

 

 

Zusammenfassung:

 

  • 1. Die Angelegenheit wird durch die folgenden Quellen geregelt:
  • 2. Franco Carusi 

 

 

1. Die Angelegenheit wird durch die folgenden Quellen geregelt:

 

  • Internationale Brüsseler Konvention vom 23. April 1970, umgesetzt mit Gesetz Nr. 1084    von 1977
  • Vorschrift Nr. 90/314/CEE, umgesetzt mit Gesetzesdekret Nr. 111 von 1995,
  • Vorschrift Nr. 2015/2302/UE, umgesetzt mit Gesetzesdekret Nr. 62 von 2018,
  • Tourismuskodex, Gesetzesdekret Nr. 79 von 2011,
  • Konsumkodex, Gesetzesdekret Nr. 205 von 2005,
  • Art. 1218, 1223, 1225, 1455, 1463, 2043 und 2059 Zivilgesetz

 

Der Schaden durch einen ruinierten Urlaub besteht darin, einen finanziellen Schaden erlitten zu haben - Ausgaben aus eigener Tasche - oder Schäden existenzieller Art, wie Leiden, Sorgen, Stress, wenn aufgrund wiederholter und mehrfachen schlechten Dienstes/Versorgung und / oder Vertragsverletzungen des Reiseveranstalters oder des Reisevermittlers und auch des Hoteliers, der Tourist und Verbraucher am Genuss des normalen Urlaubs gehindert wird und beschreibt die Inanspruchnahme der ihm zustehenden Leistungen:

 

  • Übernachtung im Hotel,
  • Verzehr von Speisen und Getränken,
  • Benutzung des Schwimmbades,
  • Nutzung des Strandes,
  • Nutzung der Sauna,
  • Nutzung des Fitnessstudios,
  • Nutzung von Zusatzleistungen.

 

Der Leistungskatalog variiert von Vertrag zu Vertrag und dem Pauschalangebot, definiert All-Inclusive oder Schlüssel in die Hand, umfasst außerdem folgende Leistungen:

 

  • Hin- und Rückfahrt,
  • kleinere Bewegungen vor Ort,
  • Überbuchung,
  • Flug storniert,
  • verspäteter Abflug und Landung,
  • Nichtzustellung des Gepäcks,
  • Verlust oder Diebstahl des Koffers.

 

Nach den oben beschriebenen Vertragsverletzungen ist es erforderlich, die für den ruinierten Urlaub verantwortlichen Personen durch Zusendung eines Beschwerdeschreibens mit dem Ersuchen um Rückerstattung und Entschädigung in Verzug zu setzen.



Die Nachricht muss per Einschreibebrief mit Rückbestätigung oder per Post / Pec-Mitteilung erfolgen.



Die Beschwerde muss die Identifizierungsmerkmale des Geschädigten, der verantwortlichen Personen, des Reiseveranstalters, des Reisebüros oder sonstigen Vermittlers sowie des Hoteliers oder des Transportunternehmens, die Beschreibung des Vorfalls mit entsprechenden Fotos- und Steuerunterlagen enthalten, wie Rechnungen, Steuerquittungen, Kassazettel, Erste-Hilfe-Berichte, Polizeiberichte und alles andere, was zum Nachweis der Tatsachen und des Vertragsbruchs nützlich sein kann enthalten.



Sehr nützlich sind die Erfahrungsberichte der bei den Vorfällen anwesenden Personen, die oft beteiligt oder nicht direkt beteiligt sind, aber an derselben Reise teilnehmen.



Der Anspruch auf Rückerstattung oder Entschädigung von vermögens- und immateriellen Schäden muss spätestens zehn Tage nach dem Rückreisedatum oder während der Reise beim Veranstalter vor Ort oder beim Gruppenleiter geltend gemacht werden.



Nach dem Diktat des Obersten Kassationsgerichtshofs, Urteil Nr. 297 vom 10.01.2011 bestimmt die Zehn-Tage-Frist nicht die Verjährung des Anspruchs auf Entschädigung; die Verjährung des Anspruchs auf Schadenersatz verfällt nach Ablauf eines Jahres ab dem Tag der Rückkehr oder längerfristig nach drei Jahren bei Personenschäden.



Betrifft der Schadensersatzanspruch nur Transport- oder Bewegungsschäden, beträgt die Verjährungsfrist zwölf Monate bzw. achtzehn Monate bei Personen- oder Sachschaden, jeweils beginnend mit dem Tag der Rückkehr.



Die obigen Informationen sind indikativ, aber nicht ausreichend für die einzelnen konkreten Fälle.

 

 

2. Franco Carusi 

 

Für weitere Informationen bin ich telefonisch oder über das Internet erreichbar (0473 / 623309carusi_franco@yahoo.it).



Wenn Sie eine Rechtsberatung wünschen, kontaktieren Sie Franco Carusi per E-Mail, Telefon, vereinbaren Sie direkt einen Termin mit ihm oder besuchen Sie seine Website.

 

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